Aufgrund seiner Alleinlage im südlichen Pazifik ist der Inselstaat Neuseeland für die Logistik ein ganz besonderes Pflaster. Seit 2022 ist Militzer & Münch im Land mit eigener Gesellschaft aktiv. Vom Büro in Auckland aus steuert das Team das stetig wachsende Geschäft. Der klare Fokus liegt dabei auf Exporten per Seefracht. Wir blicken zurück auf das Jahr 2025 und schauen darauf, was als nächstes kommt.
Von der nächsten großen Landmasse, dem australischen Kontinent, ist Neuseeland mehr als 1.500 Kilometer entfernt. Aufgrund dieser geografischen Lage ist eine effiziente Seefrachtanbindung unerlässlich, die wiederum effiziente Hinterlandverkehre durch die Schiene und Straße erfordert. Der neuseeländische Logistiksektor ist stark exportorientiert und eng mit den Primärindustrien des Landes verbunden. Zu den wichtigsten Exportgütern zählen Milchprodukte, Fleisch, Forstprodukte – insbesondere Rundholz – sowie Obst und Meeresfrüchte, während die Importe hauptsächlich aus Maschinen, Fahrzeugen und Konsumgütern bestehen. Die wichtigsten Handelspartner sind China, die USA, Australien und weitere bedeutende Märkte im asiatischen Raum.
Strukturierte Lösungen für die Seefracht
Auch bei Militzer & Münch Neuseeland lag der Schwerpunkt 2025 auf den Exporten im Seefrachtverkehr. Der Holzexport gehört zu den wichtigsten Säulen des Geschäfts. In diesem Bereich hat sich das Team über die Jahre ein fundiertes operatives Know-how angeeignet. Gleichzeitig wurden auch die Importaktivitäten ausgeweitet, etwa im Automotive-Sektor. „2025 war ein wichtiges Jahr für uns“, sagt Shakir Samsudeen, Managing Director bei Militzer & Münch Neuseeland. „Wir konnten regelmäßige Volumen bei der Holzausfuhr etablieren und haben Fahrzeugimporte aus Indien erfolgreich in unser Geschäft integriert. Das sind wichtige Meilensteine für unser Team.“
Große Exportlieferungen insbesondere von Holz und Altmetall prägen den täglichen Betrieb und erfordern präzise Koordination. „Darüber hinaus ist der Automobilimport aus Indien ein bemerkenswertes Projekt, das unsere Fähigkeit unterstreicht, strukturierte Lösungen für den Seefrachtimport zu entwickeln“, sagt Shakir Samsudeen. Außerdem verfolgt die Landesgesellschaft eine langfristige Strategie, um die Diversität der transportierten Güter zu steigern.
Ein starkes Netz im Rücken
Neuseeland ist ein wichtiger Baustein im Netzwerk von Militzer & Münch und profitiert seinerseits von der engen internationalen Zusammenarbeit. Das Team arbeitet direkt mit Kollegen in anderen Ländern zusammen, um Vertrieb, Routenplanung, Dokumentation, Zollabfertigung und Auslieferung zu koordinieren.
„Die Stärken von Militzer & Münch sind das internationale Netzwerk, die langjährige Erfahrung und starke lokale Expertise“, sagt Shakir Samsudeen. „Auch in Neuseeland sind unsere Mitarbeiter unser größtes Kapital. Ihre Marktkenntnisse, ihr Engagement und ihre praxisorientierte Herangehensweise sind entscheidend für unseren Erfolg.“
So geht es weiter
Im Jahr 2026 plant Militzer & Münch Neuseeland, das eigene Seefracht-Exportgeschäft weiter zu stärken und gleichzeitig die Transportgüter zu diversifizieren, um ganzjährig noch stabilere Volumen zu erzielen. Darüber hinaus besteht weiteres Potenzial in der Entwicklung von Importen.
Ein Schwerpunkt wird der Ausbau des Vertriebsteams sein. Angesichts der langen Verkaufszyklen auf dem neuseeländischen Markt ist es unerlässlich, vor Ort präsent zu sein, um Beziehungen aufzubauen und nachhaltiges Wachstum zu erzielen. „Neuseeland ist ein Markt, der langfristiges Engagement und starke Partnerschaften belohnt“, sagt Shakir Samsudeen. „Durch Investitionen in Mitarbeiter, den Ausbau unserer Vertriebspräsenz und die Nutzung des globalen Netzwerks von Militzer & Münch positionieren wir uns als zuverlässiger Logistikpartner für Exporteure und Importeure.“



















