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Militzer & Münch investiert in neue Standorte

Die Militzer & Münch Gruppe baut ihre Kapazitäten weiter aus. Allein im vergangenen Jahr eröffnete das Unternehmen insgesamt mehr als 19.000 Quadratmeter neue Distributionszentren und Büroflächen.

St. Gallen, 10. April 2019. Die Militzer & Münch Gruppe baut ihre Kapazitäten weiter aus. Allein im vergangenen Jahr eröffnete das Unternehmen insgesamt mehr als 19.000 Quadratmeter neue Distributionszentren und Büroflächen. Aktuell entsteht ein neues Lager in Bulgarien, in Frankreich laufen die Vorbereitungen für den Umzug des Standortes Paris in eine um 60 Prozent größere Logistikanlage. Durch eine klare Positionierung sowie eine erfolgreiche Entwicklung entlang der neuen Seidenstraße kann das Unternehmen seine Aktivitäten und Services erweitern.

Die hohe Nachfrage nach Logistikflächen und -services trägt maßgeblich zum Wachstum der Militzer & Münch Gruppe in vielen Ländern in Europa bei. Diese gute Entwicklung nutzt das Unternehmen, um sein internationales Portfolio auszubauen und insbesondere in Nischenmärkten weiter zu wachsen. „Es ist wichtig, sich auf den wandelnden Markt einzustellen und klar zu positionieren“, sagt Guillaume de Laage de Meux, Mitglied des Verwaltungsrates der M&M Militzer & Münch International Holding AG. „Wir wollen mit dem Wandel wachsen und unsere Flexibilität weiter erhöhen. Dazu zählt auch, regionale Besonderheiten zu berücksichtigen und sich sowohl in Nischenmärkten als auch in etablierten Märkten zukunftssicher aufzustellen.“

In Paris trifft Militzer & Münch aktuell die letzten Vorbereitungen für seinen Umzug – das Unternehmen verlegt seinen Standort im Juli 2019, da das derzeitige Lager zu klein geworden ist. Mit dem neuen Logistikterminal wächst die bisherige Lagerfläche um 60 Prozent auf 9.000 Quadratmeter. Das Terminal umfasst insgesamt 20.000 Quadratmeter inklusive Büroflächen und 25 Laderampen. „Durch den Umzug kann die Niederlassung Paris weiterhin reibungslos alle Verkehre abwickeln und verfügt über Raum für Neukundengeschäft“, sagt Guillaume de Laage de Meux. „Die zusätzlichen Kapazitäten sollen das Wachstum des Unternehmens in den nächsten Jahren weiter ankurbeln.“

Wachstum in Süd- und Osteuropa
Auch in Bulgarien, Griechenland, der Türkei und in Belarus baut Militzer & Münch sein Geschäft erheblich aus. In der bulgarischen Hauptstadt Sofia entsteht seit Februar 2019 eine neue Logistikimmobilie mit insgesamt fast 2.600 Quadratmetern. Dem aktuellen Stand der Technik entsprechend, bietet das Gebäude eine wesentlich höhere Kapazität für Cross-Docking-Aktivitäten. Die Erweiterung ist nötig, um der gestiegenen Nachfrage nach LTL/Groupage-Transporten und den wachsenden Anforderungen von Kunden und Partnern gerecht zu werden. Voraussichtlich ab Herbst 2019 bietet Militzer & Münch Bulgarien am neuen Standort Cross-Docking, Zwischenlagerung sowie schnelleres Customizing und Distribution.

Ende 2018 bezog Militzer & Münch Griechenland ein neues Distributionszentrum bei Athen mit zirka 13.600 Quadratmetern Fläche und legte damit vier Lager dieser Region zusammen. Die neuen nachhaltigen Flächen bieten dem Team die Möglichkeit, sich verstärkt auf Value Added Services wie Labeling, Picking und Packing, Lagerhaltung sowie Zollmanagement zu konzentrieren.

In der Türkei nutzt Militzer & Münch seit Herbst 2018 ein neues Büro und eine neue Lagerhalle. Auf 5.700 Quadratmetern Gesamtfläche in Istanbul nahe dem Zollamt Muratbey bietet das Unternehmen ein Umschlagslager an und geht einer großen Bandbreite an Logistikservices nach. Zuletzt widmete sich Militzer & Münch Türkei auch vermehrt Intermodal-Transporten. Der Standort liegt an einem wichtigen Knotenpunkt für Landtransporte zwischen Europa und Asien.

Auch in Belarus wächst das Geschäft stetig weiter. „Wir arbeiten daran, unsere Logistiklösungen entlang der Seidenstraße weiter auszubauen. Belarus stellt einen wichtigen Knotenpunkt zwischen Asien und Europa dar“, sagt Guillaume de Laage de Meux. „In Belarus wickeln wir Aufträge über eine eigene Lkw-Flotte ab. Außerdem übernehmen wir Luft- und Seefrachttransporte, Zollabwicklung sowie Gefahrgut- und Schwertransporte.“ In der Hauptstadt Minsk wurde mit dem Bau eines neuen Logistikterminals mit 2.000 Quadratmetern Fläche begonnen. Es dient vor allem dem Umschlag von Expressgut.